Seife

Unsere Haut ist unser größtes Organ. Sie schützt uns vor äußeren Einflüssen und den Witterungen der Natur. Es gibt viele unterschiedliche Hauttypen und um diese typgerecht zu reinigen, stehen wir regelmäßig vor den immer größer werdenden Beautyregalen. Das größte Problem der meisten verkauften Seifen sind die vielen synthetischen Zusatzstoffe. Die einzelnen Zutaten der Produkte können vom Ottonormalverbraucher gar nicht entschlüsselt werden. Wenn Sie Ihre Seife selber herstellen, wissen Sie zu 100%  was in dem Produkt steckt.

Gute Seife Selbermachen:

Das Besondere an selbstgemachter Seife ist, dass Sie pflanzliche Öle und Fette in Lebensmittelqualität verwenden können. Sie können Öle wie Rapsöl oder Olivenöl verwenden, oder auf verschiedene pflegende Milchprodukte als Zutaten zurückgreifen. Die Öle und das natürliche Glycerin, das bei der kalt gerührten Seife entsteht, versorgt Ihre Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit. Für die sogenannte Verseifung brauchen Sie dann nur noch Kali- oder Natronlauge. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 

 Duft und Farbe können Sie frei nach Lust und Laune festlegen.

Meine Tipps für eine gute Vorbereitung:

Mit einer guten Vorbereitung und Geduld könntest du ganz einfach Seife selbst herstellen.

 

 

 

 

Achtung: Das Arbeiten mit Natronlauge kann die Haut angreifen und verätzen!

 

Achte bei der Herstellung darauf, dass die Augen, Nase und Haut schütz sind!

 

1. Für die Herstellung deine persönlichen Seife solltest du dir einen Raum mit fließendem Wasser suchen.

2. Sorge zudem für ausreichend Belüftung.

3. Um deine Augen zu schützen, solltest du dir eine Schutzbrille besorgen und für die Hände und Arme auf dicke Putzhandschuhe zurückgreifen. Zum Schutz deine Klamotten trägst du am besten eine Schürze. Auch ein Mundschutz ist empfehlenswert.

4. Die Arbeitsfläche sollte nicht aus Aluminium sein, da die Natronlauge diese zerstört. Verwende Behälter und Hilfsmittel aus Plastik oder Edelstahl. In der Regel brauchst du  einen 4-5 Liter Topf, einen kleinen Topf, Kochlöffel, Mixer, Plastikgefäße, Förmchen aus Plastik und eine Küchenwaage.

 

           

Wir verwenden vier Öle, die in vielen Haushalten schon vorhanden und auch leicht im Supermarkt erhältlich sind: Kokosnussöl, Rapsöl, Reis keim Öl und Sojaöl. Es lohnt sich beim Seifensieden hochwertige Öle zu verwenden, da sich dies auf die Qualität deiner Seife auswirkt. Kokosöl ist eine gute Basis für Seife, es bildet guten Schaum und reinigt sehr gut. Allerdings sollte der Anteil von Kokosöl im Verhältnis zu anderen Ölen nicht zu hoch sein, da die Seife dann stark entfettet und die Haut austrocknet.
 

Zutaten für dieses Naturseifenrezept Für dieses Rezept benötigt du folgende Zutaten:

250 Gramm Kokosöl

200 Gramm Rapsöl

75 Gramm Reis keim öl

75 Gramm Sojaöl

87 Gramm Natriumhydroxid

200 Gramm destilliertes Wasser

 

Das Verhältnis zwischen den Fetten und dem Natriumhydroxid bestimmt maßgeblich die Eigenschaften der Seife. Mit der angegebenen Menge von 87 Gramm NaOH erhältst du eine Seife, die ca. 6.5% überfettet ist. Du solltest die benötigte Menge NaOH mit einer elektronischen Waage genau abmessen. Verwende nicht mehr als 87 NaOH für dieses Rezept, da die Seife sonst zu scharf wird. Hilfsmittel für das Seifensieden Bevor du mit der Seifenherstellung beginnst, prüfe noch einmal ob alle Hilfsmittel bereit liegen: ein hoher Topf aus Edelstahl für zirka 3-4 Liter ein zweiter Topf zum Schmelzen der Fette ein Holzkochlöffel zum Umrühren ein Mixstab mit Stahlmesser Behälter zum Abfüllen der Seife – Silikon-Backformen, Tupper-Dosen, gebrauchte Eisbehälter oder spezielle Holzkisten sind dafür geeignet elektronische Küchenwaage Schutzbrille (keinesfalls ohne arbeiten!!) Gummihandschuhe Vorgehensweise Zur Herstellung der Seife folgst du der Beschreibung in diesem Beitrag. Bevor du beginnst, lies bitte noch einmal gründlich die Sicherheitshinweise! Wichtig bei diesem Rezept ist, dass das Kokosöl zuerst erwärmt und dadurch flüssig wird. Danach gibst du die anderen Öle hinzu und lässt die Mischung auf Zimmertemperatur abkühlen. Die Öle sollten nicht wesentlich wärmer sein, wenn du sie mit der Lauge vermischt. Bei diesem Rezept verzichten wir auf das Hinzugeben von Duftstoffen. Falls du schon etwas experimentieren willst, kannst du ein paar Tropfen eines Duftes deiner Wahl hinzugeben. Beachte jedoch, dass der Seifenleim dadurch sehr schnell fest wird und du dadurch flinker gießen musst. Zusammenfassung Nach drei bis sechs Wochen Wartezeit erhältst du mit diesem Rezept zirka 800 Gramm deiner ersten Seife! Ob für den eigenen Haushalt oder als Geschenk, dies ist ein Produkt, auf welches du stolz sein wirst. Wie bei allen Seifen solltest du sie jedoch erst testen, bevor du sie verschenkst! 
Ich wünsche euch viel Spaß!!!       
 

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